Warum ist eine basale Direktausbildung wichtig?

Direktausbildung ist eine historische Chance

a) für die Berufsausübung

  • eindeutiger Status als akademischer Heilberuf durch die Parallelisierung der Ausbildungsstruktur mit anderen akademischen Heilberufen (Ärzte, Apotheker, Zahnärzte)
  • konsequente fachärztliche Gleichstellung
  • Sicherung des deutschen Sonderstatus in Europa Bei europäischer Angleichung muss unser akademischer Status eindeutiger sein als der derzeitige Sonderstatus, der gemeinsame Aus- und Weiterbildungspositionen mit den anderen akademischen Heilberufen behindert.
  • adäquates Honorarniveau, im Angestelltenbereich tarifrechtlich verankert
  • volle sozialrechtliche Befugnisse für Psychotherapeuten
  • ·Sicherung freier, autonomer Berufsausübung

b) Weiterbildung

  • Vergütung während der psychotherapeutischen Fachweiterbildung analog der Assistenzärzte in Weiterbildung
  • Klarer Rechtsstatus bei der Durchführung von Heilbehandlungen
  • Nur die Approbation schafft Rechts- und Vergütungssicherheit von Anfang an
  • Gleichstellung in Kliniken und anderen Einrichtungen mit den ärztl. Kollegen in Weiterbildung
  • Direkte Einflussnahme und Qualitätssicherung durch Musterweiterbildungsordnung und Aufsicht der Psychotherapeutenkammern
  • Mitgliedschaft im psychotherapeutischen Versorgungswerk, um bereits während der Weiterbildung eine Grundlage für die Altersvorsorge zu schaffen
  • Zukunft der qualitativ hochwertigen Versorgung weiter ausbauen
  • Konsolidierung und Weiterentwicklung der bislang hohen Ausbildungsstandards

c) Studium

  • Verfahrensvielfalt im psychotherapeutischen System
  • sämtliche wissenschaftlich anerkannte Verfahren an die Universität
  • Vermittlung psychologischer, psychotherapeutischer, medizinischer, pharmazeutischer und (sozial-)pädagogischer Inhalte
  • BAföG in der Ausbildung: Studium „Psychotherapie“

Vgl. Belegtexte – siehe folgende Texte unter „Links und Quellen„: (0) (9) (11) (14) (17)

Zur Information: Behnsen_Ordnungspolitische_Vorzüge_Direktausbildung -Endfassung und weiterer Text von Behnsen, Erika: „Grundrechtlicher Spielraum für die Regelung der Profession …“ – vgl. unter Links und Quellen“ (2)