Werden Gelder aus anderen psychologischen Bereichen dafür gestrichen?

Die psychologischen Fachbereiche setzen sich bereits jetzt für das Gegenteil bzw. ausreichend Finanzmittel ein. Wenn etwas wie ein Studiengang hinzukommt, dann sollten nicht nur „alte Stellen“, sondern auch neue geschaffen werden. Es bedarf neuer Mittel.

Alle bisherigen Fachbereiche sind nach wie vor als Grundlagenwissenschaften genauso wie für die Klinische auch für den Studiengang Psychotherapie notwendig. Entsprechende Spezialisierungen können immer noch nach einer Approbation vorgenommen werden. Zum Beispiel nach Approbationsstudium einen Master in ABO absolvieren oder umgekehrt. Auch jetzt benötigt man für die PT-Ausbildung die Spezialisierung in Klinischer Psych., der Master in ABO würde auch jetzt nicht reichen. Die Wirtschaft wird zudem auch solche Absolventen nachfragen. Die Approbation wird für die anderen Bereiche zunehmend wichtiger werden, und eine bessere Durchlässigkeit wird befördert. Den „Sogeffekt“ gibt es auch jetzt schon; mehr als 75% setzen auf Klinische Psychologie. Die anderen Fachbereiche werden ggf. stärker um Studierende werben müssen, dies sollte kein Argument dagegen sein. Durch Stärkung der Psychotherapie könnte es gleichzeitig auch viele Interessenten geben, die sich während des Studiums doch mehr für Umweltpsychologie, ABO, Neurowiss. etc. interessieren und wechseln.