Wie viele Universitäten könnten diesen Studiengang Psychotherapie erstmals anbieten?

Die o.g. DGPs haben unserer Einschätzung nach sehr abgewogen, was umsetzbar und was nicht umsetzbar ist; sie vertreten dabei auch ihre Ausbildungsinstitute. Wir hörten von einer Schätzung der DGPs, dass „über Nacht“ bereits jetzt mehr als 50% der klinischen Institute eine Direktausbildung umsetzen könnten, jedoch das ausgewiesene Ziel sei, dass es auch die anderen Institute umsetzen können. Insbesondere auch all jene, die bereits jetzt Klinische Psychologie auf dem Masterniveau anbieten (vgl. DGPs). Überall dort wäre ein spezifisches Knowhow für ein solides Grundlagenstudium vorhanden. Dass dieses Grundlagenstudium nicht allein behavioristisch, sondern vielfältiger werden soll und kann (d.h. psychodynamischer, humanistischer, systemischer u.a. – vgl. Psychotherapeutenjournal 2/2014), ist kein Geheimnis. Bereits vor vielen Jahren fragten sich zahlreiche Psychologie-Studierende, warum sie eigentlich nicht an ihrer Universität direkt auch Psychotherapie und vielfältige psychotherapeutische Inhalte studieren könnten. Warum ein so langer Umweg? Das Studium Psychotherapie hätte eine eigene, universitäre Approbationsordnung, in der sicher Sorge für die umfassende, insbesondere spezifisch-psychologische und v.a. psychotherapeutische Wissensvermittlung getragen werden würde.