Wann ist mit einer Reform zu rechnen?

18. Februar 2016 sandten wir, das Sprecherteam der Jungen Psychotherapeuten der DPtV, eine Anfrage zum aktuellen Stand der Ausbildungsreform an die gesundheitspolitischen SprecherInnen des Bundestages, was innerhalb von kurzer Zeit zu positiven Reaktionen führte. Hintergrund der Anfrage war die Information, dass das Bundesministerium die Ausbildungsreform im internen Zeit- und Arbeitsplan aufgeschoben habe. In unserem Schreiben wiesen wir daher eindrücklich auf das Koalitionsversprechen der Regierung, noch in dieser Legislaturperiode das Psychotherapeutengesetz samt den Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung zu überarbeiten, hin und fragten die Mitglieder des Gesundheitsausschusses direkt wann die PiA mit einem Ende der prekären Situation rechnen können und wieso es zu unzumutbaren Verzögerungen im Gesetzesentwurf kommt.

Auf unsere Anfrage sind bereits einige Antworten eingegangen, die zuversichtlich stimmen. Mehrheitlich heißt es von den gesundheitspolitischen SprecherInnen, dass weiterhin geplant sei den ersten Arbeitsentwurf einer neuen Gesetzgebung bis zum Sommer 2016 vorzulegen. Vorab gäbe es bzgl. der gesetzgeberischen Umsetzung jedoch viele offene Fragen – vor allem zu den Inhalten und der Finanzierung eine Studiums Psychotherapie -, die zu klären seien. Das BMG arbeite an einer umfassenden Konzeption des Direktstudiums, bei der sowohl die Modelle der Berufsverbände als auch kritische Positionen Beachtung finden sollen.